Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat eine offizielle Rüge gegen den Kommunikationsberater Marcus Johst ausgesprochen. Hintergrund ist der Verdacht, dass Marcus Johst unter dem Pseudonym „Sphärman“ einen Blog betrieben habe, um Stimmung gegen ein geplantes Biosphärengebiet zu machen – mutmaßlich im Auftrag Dritter, jedoch ohne dies offenzulegen. Der DRPR sieht darin einen Verstoß gegen das Transparenzgebot des Deutschen Kommunikationskodex. Trotz Nachfragen des DRPR wurden die Vorwürfe von Marcus Johst oder möglichen Auftraggebern nicht glaubwürdig entkräftet. Zudem kritisiert der Rat Marcus Johst’s öffentliches Auftreten, etwa durch seine Selbstbezeichnung als „PR-Drecksau“ und die Bezeichnung als „medialer Auftragskiller“, die seiner Meinung…
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Nach einer umfangreichen Beweisaufnahme, in der insgesamt fünf Zeugen vernommen wurden, ist der 10. Zivilsenat des Kammergerichts Berlin zu der Überzeugung gelangt, dass Marcus Johst, der u.a. auch schon die Schauspielerin Uschi Glas beraten hatte, den Frankfurter Manager, Oliver Krautscheid, erpresst hatte.
Zuvor hatte der Bundesgerichtshof in zwei Urteilen vom 30.Juni 2021 in der gleiche Zivilsache entschieden, dass der Betrieb eines Blog zu erpresserischen Zwecken – unabhängig vom Inhalt – einen Unterlassungsanspruch begründet.
In einem Urteil vom 29. Juni 2021, dessen Begründung seit August 2021 vorliegt, hat der Bundesgerichtshof ein vorhergehendes Urteil des Kammergerichts aufgehoben (VI ZR 10/18). Zuvor hatte das Kammergericht den vom Landgericht komplett untersagten Blog als gerade noch zulässige Meinungsäußerung bewertet. Geklagt hatte Oliver Krautscheid, eine Führungskraft und Aufsichtsratsvorsitzender aus Frankfurt am Main. BERLIN / KARLSRUHE, August 2021. Marcus Johst, der sich selber als Spezialist für Rufmordkampagnen rühmt, betrieb bis in den Juli dieses Jahres den Internetblog www.aktienversenker.de. Unter diesem Titel verunglimpfte Johst über mehr als zehn Jahre das berufliche Wirken von Oliver Krautscheid als Aufsichtsratsvorsitzender verschiedener Gesellschaften. In über 100…
Die Grünen wollen mit umfassenden Maßnahmen auf die erheblich gestiegene Zahl der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr reagieren. „Der Koalitionsvertrag enthält eine Vielzahl an Vorhaben gegen weiter grassierenden Hass und Hetze, die jetzt zeitnah angegangen werden müssen“, sagte Fraktionsvize Konstantin von Notz dem Handelsblatt. Als Beispiele nannte von Notz ein „Gesetz gegen digitale Gewalt“ sowie Verbesserungen der Möglichkeit von Melderegistersperren für bedrohte Menschen. Einen neuen Straftatbestand des sogenannten Politikerstalking, wie vom Städte- und Gemeindebund gefordert, um gegen die Aufmärsche vor Wohnungen von Amts- und Mandatsträgern vorzugehen, lehnte von Notz ab. „Angriffe auf Amts- und Mandatsträger stehen heute bereits unter…
