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Ist Marcus Johst ein Lügner? – Teil 1

PR, Auftrags- und Krisenkommunikation, Begriffe die jeder schon einmal gehört hat. Aber haben Sie auch schon einmal von  Marcus Johst aus Kärnten gehört? Die selbsternannte „PR-Drecksau“ bietet PR-Leistungen auf neuem Niveau: weg von lahmer Pressearbeit hin zu Stimmungsmache, Meinungsmanipulation, sogar Rufmord von unliebsamen Konkurrenten/ Verbraucherschützern/ Journalisten/ was Sie wollen und ganz Drecksau scheut er dabei keine Mittel. Wer sind seine verzweifelten Auftrageber? 

Was eine Drecksau ist, davon dürfte ein jeder ein Bild haben. Der Begriff „PR“ (Public Relations) dagegen ist vielleicht erklärungsbedürftig. PR bezeichnet weit gefasst jedwede Art interessensgeleiteter Kommunikation gegenüber Öffentlichkeit und kam mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Einen Höhepunkt erlebte PR, dann Propaganda genannt, im Nationalsozialismus unter Propagandachef Joseph Goebbels und von hier lässt sich eigentlich auch schon gleich der Brückenschlag zur österreichischen PR-Drecksau Marcus Johst machen.

PR-Drecksau Marcus Johst: Übermütiger Selbstdarsteller und Auftragspropagandist

Unsere selbsternannte PR-Drecksau firmiert mit einer „Societät für strategische Beratung“ mit Sitz am Berliner Spreeufer unweit des Reichstags und bietet Public Relations, Pressekampagnen und Krisenkommunikation an. Mit Berichterstattung aus der Bundespressekonferenz hat das nichts gemein. Weitere Societäts-Mitglieder oder Mitgründer kann der einsame Johst auf seiner Homepage auch nicht nennen.

Zu allen drei Leistungen präsentiert er (ge)schön(t)e Geschichten: penetrante Bürgerinitiaven bekämpfen, Feldzug gegen Verbraucherschützer und den Vorwurf des Lohnbetrugs rein waschen. Wie will der PR-Berater aus der österreichischen Provinz das machen? Eine Erklärung auf seiner Homepage liefert er nicht. 

Die PR-Axt im Wald der Tatsachen und Wahrhaftigkeit, was missfällt, versucht man zu fällen

Der Propaganda-Fachmann aus Kärnten führt ganz unten auf seiner Website („Wer ich bin und wie ich arbeite“) noch weitere Beispiele an und dass er gerne fern von jeder Ethik operiert, zugeben nicht nur Talent hat, sondern wohl auch gewissensamputiert ist, zeigt sich am Beispiel der „gefährlichen Babynahrung“.

Johst schreibt: „Einer meiner ersten Kunden stellte Babynahrung her und hatte mit einem gefährlichen Gerücht zu kämpfen. Auftrag: Machen Sie das weg! Problem: Das Gerücht stimmte. Trotzdem habe ich es weggemacht.

Das Gerücht ist wahr, es ist gefährlich, ob  die Babynahrung selbst gefährlich war wissen wir nicht, aber das kümmerte Johst offensichtlich nicht. Auftrag ist Auftrag – und der Auftrag lautete: Weg mit dem wahren Gerücht, also weg mit der Wahrheit! Johst ist offensichtlich stolz auf diese Leistung, obwohl er in einem Podcast mit „digital kompakt“ erklärte: „PR, die lügt, ist zum Scheitern verurteilt.“

Ein Widerspruch oder doch nur interessengelenkte Kommunikation, im Interesse der PR-Drecksau? Auf Johsts Website liest man nämlich auch: „[…] was nützt die Wahrheit, wenn sich niemand für sie interessiert?“ Da passt es ins Bild, wenn Johst auf seiner Website verschweigt, dass er schon zahlreiche Unterlassungserklärungen im Laufe seines Berufslebens abgegeben musste.

In Teil 2 befassen wir uns mit den vermeintlichen Waffen der PR-Drecksau Marcus Johst.

2 Kommentare

  1. Stefan Hain Stefan Hain 9. Juni 2019

    …sehr interessanter und aufschlussreicher Text über die Machenschaften des Marcus Johst.

    Der zweite Teil wird mir Spannung erwartet…

    Grüße & gutes Gelingen.

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